Nachdem durch ein Versehen letzte Woche bekannt wurde (Hilfeseiten zu Vista waren öffentlich zugänglich), dass Windows Vista in insgesamt acht oder neun Ausbaustufen erscheinen soll, die sich z.b. durch das Vorhandensein des WindowsMediaPlayers oder der MediaCenter-Unterstützung unterscheiden, frage ich mich ob das denn wirklich sein muss. Eine kleine Übersicht gibt es z.B. bei Golem.de. Ok einiges scheint sich aus der Notwendigkeit zu ergeben, den Forderungen der EU-Kommission nachzukommen die Varianten z.B. ohne vorinstallierten Mediaplayer fordert. Wobei bei OSX regt sich doch auch niemand über den vorinstallierten iTunes-Player auf (wahrscheinlich weil der einfach so gut ist :) ). Wenn man alle Komponenten problemlos und sauber installieren/deinstallieren könnte, wäre es doch sicherlich nicht nötig extra unterschiedliche Versionen anzubieten. Irgendwie ist aber diese Unterscheidung eigtl. nur lästig, eine Version für Client und eine für Server wäre doch genug und alles sollte sich bei Bedarf nachinstallieren bzw. deinstallieren lassen. Der Rest trägt doch mehr zur Verwirrung der Anwender bei, vom erhöhten Support-Aufwand gar nicht zu reden. Wenn das so weitergeht rückt für mich der Umstieg auf MacOSX immer näher, zumindest für den privaten Gebrauch. Zumal hier schon wunderbar funktionierende Software für die meisten privaten Anwendungsfälle mitgeliefert wird und man sich nicht noch durch eine zweitägige Installationsorgie quälen muss bis man alle benötigten Tools und Anwendungen zusammen hat. Und man hat nicht die Qual der Wahl zwischen 100 verschiedenen Tools die im Prinzip alle nichts taugen, sondern bekommt für das jeweilige Problem ein passendes Tool das zumindest 90% oder mehr der Anforderungen erfüllt...
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